| Nachdem ich Devoid verlassen hatte, war die Szene so ziemlich am Ende: wenn nicht im Rest der Welt, dann definitiv im UK. Ich trennte mich, wie viele andere für eine ganze Weile von der Death Metal Szene und auch mein Kontakt zum Rest von Devoid riss ab. Knapp ein halbes Jahr später verlor ich den Kontakt zu DEVOID gänzlich, aber bevor ich im guten ging, half ich ihnen noch, einen neuen Sänger zu finden…einen hiesigen Death Metaller namens Tony, ein wirklich netter Kerl. Lustigerweise war seine Reaktion: „Ja ich weiß Mann, ich hab sie schon gefragt, ob ich mitmachen kann.“ – hehe. Und so reformierten sich DEVOID kurze Zeit später. Dummerweise habe ich nicht allzuviele Informationen was die Neugründung von DEVOID anbetrifft, da, wie schon gesagt, mein Kontakt zu allen Bandmitgliedern abgerissen ist. Sollte aber in der Zukunft etwas ans Licht kommen, werde ich die Seite entsprechend ändern. |
So weit ich weiß, verließ Jim kurz nach mir die Band. Übrig blieben also Tony (Gesang), Paul (Bass), Carlo (Gitarre) und Stuart (Schlagzeug). Sie nahmen ein 3 Song Demo in einem kleinen Studio in Liverpool auf, das zumindest teilweise von Vinnie von Anathema produziert wurde. Dieses Demo, das ihr euch unter „Audio“ anhören könnt, zeigt sehr viel Reife und war ein ziemlicher Schock, als ich es das erste Mal anhörte. Die LP „The Blackened Empire“ war vom Death Metal Pfad, den wir mit „The Human Plague“ beschritten hatten, abgewichen und zum Grind- und Hardcore zurückgekehrt. Dieses neue Demo zeigte die Death Metal Wurzeln wieder deutlich, ich erinnere mich, wie stolz ich war, das sie diese Wahl getroffen hatten, da sie dringend nötig war. |
Traurigerweise hielt die Band nicht lange und DEVOID versanken im Nichts und das Demo blieb unveröffentlicht, da niemand da war es zu veröffentlichen, nachdem RHAM/SKYSAW rcds Devoid fallengelassen hatten, da sich das Album nur schlecht verkauft hatte (weniger als 500 Stück). Mit meinem Weggang waren auch viele wichtige Kontakte für die Band verloren gegangen. |
CARCASS |
Ein bisschen über diese Seite… |
Diese Seite ist dem Andenken Chuck Schuldiners und all jener gewidmet, die der Death Metal Szene immer noch treu geblieben sind. |
Vor 20 Jahren war Death Metal eine bloße Idee. Ich war 10 als Chuck Schuldiner, Tomas Fischer, Erv Brautigham, Paul Speckman, Scott Carlson und andere die ersten Death Metal Akkorde anschlugen und nach drei Jahren war der Death Metal erwachsen und verdammt wütend. Sofort erkennbar schien Death Metal aus dem Nichts zu kommen, 1986 fasste er Fuß in den Untergrund Fanzines und auch den Nicht-Metal Medien. |
Es waren Napalm Death die 1987 den Death Metal mit dem berühmten „Blast Beat“ von Mick Harris bis zu seinem äußersten Extrem führten. 1987 stellt die wahre Geburtstunde des Death Metal dar, da nun zum ersten Mal Plattenverträge vergeben wurden und somit auch extreme Bands ein großes Publikum weltweit erreichen konnten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass keine andere Musikrichtung so schnell seine Spuren in einer Szene, Kultur etc. irgendwo auf der Welt irgendwann in der Geschichte hinterlassen hat. Hier ist ein fettes „Fuck you“ an all die Leute, die den Death Metal vor 20 Jahren mies gemacht haben und sagten, er hätte nie eine Chance. |